Herzlich willkommen am Adam-Kraft-Gymnasium!

  

  

Anmeldung 22

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

wir laden Sie und euch auf einen virtuellen Spaziergang (hier auch datenreduziert) durch unseren Gebäudekomplex und über das Schulgelände ein. So kann man sich einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und unserem vielfältigen Schulleben verschaffen. 
Unsere Präsentation fasst noch einmal alles Wissenswerte zusammen und gibt einen umfassenden Überblick zu unserem Ausbildungsprofil, über den Unterricht am AKG, unser pädagogisches Betreuungskonzept sowie über alle wichtigen Termine. 

 

 

 

 

 

Informationen zum Übertritt

Der Informationsabend zum Übertritt findet am Donnerstag, 23. März 2023 statt. Alle näheren Informationen zum Ablauf des Abends finden Sie hier.

Die für die Anmeldung benötigten Formulare werden in Kürze auf unserer Homepage bereitgestellt.

 

Informationen für die Elternadvent 3800429 640

- Anmeldung für Mensaessen (Stand Sept. 2022)

- Antrag zur Erstattung der Kosten für Diercke-Atlas und Formelsammlung (NEU!)

- Hygieneempfehlungen an Schulen (Stand 16.11.2022)

 

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Verantwortung übernehmen – aber wofür?

Ethikprojekt in der 9. Jahrgangsstufe
hands 4086847 960 720Eine Tugend, die man auf dem Weg des Erwachsenwerdens erwirbt, ist verantwortungsbewusst zu handeln. Wie und wann sich diese entwickelt, haben wir, die Ethikgruppe der 9. Jahrgangsstufe, in einer Umfrage unter allen Schülern des AKG ergründet.


Dass ein Kleinkind sich noch lange nicht so viele Gedanken um seine Umwelt und seinen Einfluss auf diese macht wie seine Eltern, mag wohl jedem klar sein. Doch wann vollzieht sich diese Wende, ab wann begreift man wirklich, inwieweit man mit eigenen Taten die Welt verändern kann?

Um auf die Antwort ebendieser Frage zu stoßen, haben wir in verschiedenen kleineren Projektgruppen eine Umfrage am ganzen Adam-Kraft-Gymnasium gestartet. Die Teilnehmenden sollten auf einer Skala von 0 bis 10 bewerten, wie verantwortlich sie sich für bestimmte Menschen oder Situationen fühlen. Hierbei haben wir die Antworten jeder Klassenstufe separat erhoben, sodass wir die Ergebnisse im Nachhinein miteinander vergleichen konnten.
„Wie verantwortlich fühlst du dich für deine Gesundheit und dich selbst?“ Das ist die Frage, die von allen, unabhängig des Alters, am einheitlichsten beantwortet wurde. Der Großteil der Befragten votierte dafür, dass man für sich selbst eine große oder sehr große Verantwortung trage.
Bei vielen Fragen, die hingegen auf eine abstraktere Form der Verantwortung abzielten, waren die Einschätzungen gemischter. So wurde die Frage nach der Verantwortung „für die Zehnjährige in Bangladesch, die mein T-Shirt genäht hat“ vor allem in der Unterstufe deutlich niedriger eingeschätzt als unter älteren Schülerinnen und Schülern. Ein besonderer Sprung im Verantwortungsgefühl zeichnete sich zwischen den fünften und sechsten Klassen ab.
Vermutlich, so unsere Theorie, hängt diese Steigerung vor allem mit den politischen und globalen Inhalten zusammen, die vermehrt auf den weiterführenden Schulen vermittelt werden. Weiterhin spielt die Relevanz der Frage im eigenen Lebensumfeld eine große Rolle, da so die eigenen Handlungsmöglichkeiten greifbarer werden und man sich dem eigenen Einfluss eher bewusst ist.
Negativ wird das Verantwortungsgefühl hingegen beeinflusst, wenn man die Verantwortung abschiebt, sich also selbst als machtlos betrachtet. Dass dies sowohl absichtlich als auch unbewusst geschehen kann, kennt wohl jeder aus dem Alltag. Auch wenn man sich bereits an der Lösung eines bestimmten Problems beteiligt, fällt das Verantwortungsgefühl kleiner aus.
An diesem Punkt ist es wichtig selbstkritisch zu erwähnen, dass ebendieser Fall unsere Umfrage unter Umständen verfälscht hat, da das persönliche Verantwortungsgefühl nicht nur mit dem eigenen theoretischen, sondern auch mit dem aktiv praktizierten Einfluss auf Situationen zusammenhängt. Wenn nach der Verantwortung für den CO2 Ausstoß der eigenen Stadt gefragt wird, könnte eine Person, die zwar immer im eigenen SUV fährt, aber nicht den Einzelnen als Problem betrachtet, die gleiche Einschätzung treffen wie ein Klimaaktivist, der seinen ökologischen Fußabdruck durch Fahrradfahren bewusst minimiert und deshalb keine Steigerungsmöglichkeiten mehr bei sich sieht.
Weiterhin ist bei der Analyse der Umfrage aufgefallen, dass einige Fragen einen zu großen Interpretationsspielraum geboten haben. Die Befragten antworteten auf die Frage „Wie verantwortlich fühlst du dich für deine Eltern?“ also entweder, wie verantwortlich sie sich für die Gesundheit oder aber für die Taten der Eltern fühlen. Dieser Umstand hat die Antworten auf unsere Umfrage an einigen Stellen maßgeblich verändert.
Um genauere Ergebnisse der Umfrage zu erhalten, wäre es natürlich unerlässlich gewesen, neben der numerischen Einschätzung auch nach den Beweggründen für diese zu fragen, dies hätte jedoch zu einem erheblichen Mehraufwand geführt und die ohnehin noch nicht im großen Stil als repräsentativ zu bezeichnende Teilnehmeranzahl weiter gesenkt. In den meisten Fällen wurden alle SchülerInnen einer Klasse zu dem Thema befragt, was vermutlich leider auch dazu geführt hat, dass einige nicht ernsthafte Antworten abgegeben und somit in unsere Auswertung eingeflossen sind, folglich wäre es sinnvoll gewesen, die Teilnahme klar freizustellen.
Ursprünglich hatten wir auch eine Vergleichsumfrage unter den Lehrkräften des AKGs geplant, diese war aber leider aufgrund einer einstelligen Anzahl an abgegebenen Stimmen nicht repräsentativ.
Trotzdem konnten wir in diesem Projekt viele spannende Erkenntnisse gewinnen und uns in kontroversen Debatten darüber austauschen.
Dafür bedanken wir uns herzlichst bei allen Teilnehmenden dieser Umfrage!

Text: Merlin Letzkus, Klasse 9d