Herzlich willkommen am Adam-Kraft-Gymnasium!

  

  

Anmeldung 22

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

wir laden Sie und euch auf einen virtuellen Spaziergang (hier auch datenreduziert) durch unseren Gebäudekomplex und über das Schulgelände ein. So kann man sich einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und unserem vielfältigen Schulleben verschaffen. 
Unsere Präsentation fasst noch einmal alles Wissenswerte zusammen und gibt einen umfassenden Überblick zu unserem Ausbildungsprofil, über den Unterricht am AKG, unser pädagogisches Betreuungskonzept sowie über alle wichtigen Termine. 

 

 

 

 

 

Informationen zum Übertritt

Der Informationsabend zum Übertritt findet am Donnerstag, 23. März 2023 statt. Alle näheren Informationen zum Ablauf des Abends finden Sie hier.

Die für die Anmeldung benötigten Formulare werden in Kürze auf unserer Homepage bereitgestellt.

 

Informationen für die Elternadvent 3800429 640

- Anmeldung für Mensaessen (Stand Sept. 2022)

- Antrag zur Erstattung der Kosten für Diercke-Atlas und Formelsammlung (NEU!)

- Hygieneempfehlungen an Schulen (Stand 16.11.2022)

 

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Ein klingendes Licht in der Dunkelheit

AKG-Schüler verzauberten die Zuhörer mit einem stimmungsvollen Weihnachtskonzert

WeiKo 2022 1Die Vorzeichen und die Vorfreude waren in den letzten Wochen im Hauptbau des Adam-Kraft-Gymnasiums eindeutig hörbar: Die Ensembles und Solisten probten für das Weihnachtskonzert, das nach drei Jahren Pause am Mittwoch vor Weihnachten im Markgrafensaal, dessen Bühne liebevoll mit stilisierten Weihnachtsbäumen und -pflanzen herausgeputzt war, stattfinden sollte.


Nach einem ruhigen und stimmungsvollen Einstieg mit „I’ll Be Home For Christmas“ durch die Big Band unter der Leitung von Martin Tonn begrüßte der Schulleiter Harald Pinzner die Gäste mit nachdenklichen Worten zu diesen krisenhaften Zeiten und mahnte die Unterstützung der Schwächeren durch die Stärkeren ebenso an wie die Verantwortung für die nachkommenden Generationen, die die Folgen der derzeitigen Konflikte und Umweltsünden zu spüren bekommen werden. Nichtsdestoweniger böten Weihnachten und Schulkonzert einen Moment der Auszeit und der Freude, die dem Publikum dankenswerterweise bereitet werde.
Dass die Schülerinnen und Schüler wie auch die Lehrkräfte die Zuhörerschaft begeistern konnten, bewies die Big Band mit ihren schwungvoll vorgetragenen und effektvoll dirigierten Stücken „Doctor No-ël“, das an ein ukrainisches Weihnachtslied angelehnt ist, und „Caribbean Christmas“. In beiden Stücken glänzten pfiffige Instrumenten-Soli. Viel Glanz enthielt auch der nächste Programmpunkt, als Alisa Mayer „The Swan“ von Camille Saint-Saëns mit viel Gefühl auf dem Flügel vortrug und den Saal mit Unterstützung der Sternenhimmelchoreografie auf der Bühne in eine romantische Stimmung tauchte.
Danach interpretierte das Instrumentalensemble witzig-frech Verdis „La donna è mobile“ unter anderem mit Einsatz einer Cajon und belebte diese bekannte Opernmelodie auf heitere und moderne Weise. Während des zweiten Stücks, einem Schostakowitsch-Walzer, wiegten sich imaginäre Tänzerinnen und Tänzer zum exzellent vorgetragenen Rhythmus der perfekt aufeinander abgestimmten Oberstufenschüler. Wenn auch als starker Kontrast, aber sehr stimmig gesetzt traten anschließend die hoch musikalischen Geschwister Franziska, Katharina und Maximilian Pfülb auf, die zwei Rock-Klassiker („Africa“ von Toto und „Purple Rain“ von Prince“) zum Besten gaben. Zuerst entführten die beiden ehemaligen Abiturienten und ihre Schwester die Zuhörer in ferne Gefilde, im zweiten Stück wurden sie zunehmend rockiger.
In sich versunken, am Flügel begleitet von der Musiklehrerin Karin Beer, ließ sich dann Lukas Büttner von seinem ausdrucksstarken Geigenspiel tragen - mit „Nice ‘n‘ easy“ erzählte er seine ganz eigene anrührende Geschichte, die das Publikum in ihren Bann zog.
Vor der Pause hatte dann der Unterstufenchor unter der motivierenden Leitung von Ingrid Bentivoglio seinen herzerfrischenden Auftritt, der die Gäste mit dem fröhlich vorgetragenen „Rudolph hat es eilig“ von Lorenz Maierhofer erfreute. Bei „Santa Claus is coming to town“ konnten die mit strahlenden Gesichtern singenden Schülerinnen und Schüler den Weihnachtsmann, begleitet von einem roten Lichtkegel, über die Köpfe der Anwesenden schweben lassen und erheitern. Nochmals gesteigert wurde die kindliche Spielfreude im letzten Lied: „The Christmas Sock Rock“ begeisterte alle mit dem besungenen Ärger, dass stets Socken als Geschenke unter dem Weihnachtsbaum liegen. Neben vielen mimisch-gestischen Einlagen fand es seinen krönenden Abschluss im Hochwerfen kunterbunter Socken, so dass die Gäste lächelnd in die Pause gingen.
Den zweiten Teil des Konzerts eröffnete das Orchester unter der Leitung von Karin Beer. In bewundernswert engagierter Weise verzauberten die Musizierenden Eltern, Lehrkräfte ebenso wie Mitschülerinnen und Mitschüler mit eleganten Melodien („Skye Boat Song“, „Country Gardens“ und „Cantique de Noël“). Der teils sehr junge Nachwuchs wie auch die älteren Jahrgänge stimmten in bewundernswerter Weise wehmütige Töne ebenso sicher an wie ganz fein nuancierte, sehnsuchtsvolle Melodienmotive, die ein sehr bewegendes Gesamtbild beim Publikum erzeugten.
Mit großem Beifall wurde das Orchester gewürdigt, mit großem Beifall wurde auch der AKG-Lehrerchor empfangen. Musikalisch sehr anspruchsvoll bot er das französische Weihnachtslied „Il Est Né, Le Divin Enfant“ mehrstimmig dar und erreichte dabei fast professionelles Niveau, für das Ingrid Bentivoglio als Chorleiterin verantwortlich zeichnete. Für ihre Mühe überreichten ihr die dankbaren Sängerinnen und Sänger einen Blumenstrauß. Ebenso beeindruckend wurde „Happy Meal“ als heitere, fein akzentuierte Bearbeitung des Weihnachtsessens auf der Bühne serviert – sehr zur Freude aller Anwesenden, die beide Lieder mit Jubel „goutierten“.
Mit „Rainbow Warrior“ von Jürgen Moser versetzte die von Gudrun Schöttner betreute AKG-Schulband den Saal zunächst mit ihren präzise aufeinander abgestimmten Instrumenten E-Gitarre, Klavier und Schlagzeug in eine lockere Stimmung, um dann mit „Let her go“ von Passenger Gänsehautfeeling zu erzeugen, als Clemens Häusler mit samtweicher, gefühlvoller Stimme gegen den Trennungsschmerz ansang und die Herzen berührte.
Dass - nicht nur - Schulkonzerte von solchen Emotionen leben und eine andere Art des Feierns wie auch des Verarbeitens von Krisen und persönlichsten Gefühlen sind, bewies der in erfreulich großer Besetzung auftretende Mittel- und Oberstufenchor. Leonard Cohens zigfach gecovertes „Hallelujah“ singt gegen die Dunkelheit der Welt an, nimmt alttestamentarische Motive auf und hofft, dass dem „Lord of Songs“ das Lied gefällt. In akkuratem Kanongesang überzeugte der Chor unter der einfühlsamen Leitung von Ingrid Bentivoglio mit seiner Interpretation des etwas düsteren, aber dennoch ironisch gebrochenen Inhalts. Mit „A Million Dreams“ von Justin Paul und Benj Pasek neigte sich das Konzert langsam dem Ende zu und stellte Millionen Träume, die daran denken lassen, wie die Welt sein könnte, in den Raum. Junge Männerstimmen korrespondierten mit jungen Frauenstimmen und erzeugten durch diesen Wechselgesang eine fast Schwindel erregende Sehnsucht nach einer besseren Zukunft, ein Wunsch, aktueller denn je.
Vor der Darbietung des letzten Lieds bedankte sich der Schulleiter Harald Pinzner und die Elternbeiratsvorsitzende Dr. Dorle Albrecht sehr herzlich bei den Musiklehrkräften für die äußerst sorgfältige Einstudierung der Stücke wie auch für die hervorragende Planung durch Ingrid Bentivoglio und zeigten sich sehr erfreut über den überzeugenden Neueinstieg nach der Coronapause.
Dass es in diesen Zeiten von Krieg und Not geboten ist, ab und an innezuhalten und darüber nachzudenken, was in dieser unserer Welt falsch läuft, bewies das abschließende Lied „Wozu sind Kriege da?“ von Udo Lindenberg. Alle Chöre mit Unterstützung der Bläserinnen und Bläser aus der Big Band führten dem Publikum die schmerzhafte Grausamkeit des Krieges vor Augen, verstärkt durch drei Soli, die eindringlich die Sinnlosigkeit von Gewalt anprangerten.
Die emotionale Ergriffenheit war in der Stille des Saals zu spüren - dann wurden alle Mitwirkenden mit einem langen herzlichen Applaus gefeiert.
Jedem der Zuhörerinnen und Zuhörer hatte dieses wunderbar berührende, nachdenklich stimmende Konzert ein Licht der Freude in dieser dunklen (Jahres)Zeit mit nach Hause gegeben.

Text: Elke Werrer
Foto: AKG