Herzlich willkommen am Adam-Kraft-Gymnasium!

 Jahresanfang 22 logo

 

 

  

Anmeldung 22

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

wir laden Sie und euch auf einen virtuellen Spaziergang (hier auch datenreduziert) durch unseren Gebäudekomplex und über das Schulgelände ein. So kann man sich einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und unserem vielfältigen Schulleben verschaffen. 
Unsere Präsentation fasst noch einmal alles Wissenswerte zusammen und gibt einen umfassenden Überblick zu unserem Ausbildungsprofil, über den Unterricht am AKG, unser pädagogisches Betreuungskonzept sowie über alle wichtigen Termine.

 

 

 

 

 

 

Informationen für die Elternadvent 3800429 640

- Anmeldung für Mensaessen (Stand Sept. 2022)

- Antrag zur Erstattung der Kosten für Diercke-Atlas und Formelsammlung (NEU!)

 

Nachrichten-Ticker zum Corona-Virus

Sehr geehrte Schulfamilie,

der Nachrichten-Ticker soll auch im Schuljahr 2022/23 über aktuelle Entwicklungen zum Corona-Virus, die das Adam-Kraft-Gymnasium betreffen, zeitnah informieren. Ältere "Posts" sind im Corona-Nachrichten-Archiv des AKG zu finden.

Die Schulleitung

 


- Hygieneempfehlungen an Schulen (Stand 16.11.2022)

 


Wir haben den Startschuss gehört!

DSC 8173Die „Fridays-for-Future“-Bewegung ruft uns beständig zu: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsre Zukunft klaut“. Ja, wir haben es auch am AKG gehört und wollen unseren Beitrag leisten. Unser Kollege Frank Schmidt hat sich schon länger mit seinen Arbeitskreisen z.B. um das korrekte Recyceln oder um das Thema FairTrade gekümmert. Seit Freitag (16. September 2022) möchte sich das ganze AKG auf den Weg zur „Klimaschule“ machen.

Für dieses Projekt, das bayernweit von etlichen Schulen gestartet worden ist, stehen Frank Schmidt etliche Mitstreiter aus allen Fachschaften zur Seite, und nun offiziell auch die Schüler- und Elternschaft. Um ihre Unterstützung zu signalisieren, kamen zur Auftaktveranstaltung extra Vertreter vom Elternbeirat (Frau Pringitz, Herr Lösel). Dass das Projekt auch Chefsache ist, konnte man schon daran sehen, dass Herr Pinzner die Veranstaltung am Vormittag während zweier Stunden Unterricht laufen ließ. Frank Schmidt hatte seine AK-Mitglieder flashmob-mäßig durchs Schulhaus rennen lassen, um alle Klassen ins Atrium zu trommeln. Die Großen (Oberstufe) kamen selbständig vom Altbau herüber. Mit dem Alter steigt die Verantwortung.

Wenn sich die 891 Schüler im Atrium versammeln, brauchen sie gar nicht absichtlich zu rufen, da wird es schnell ziemlich „laut“. Gelassen nahmen dies die Vertreter der Stadt und der einschlägigen Verbände hin, die das Projekt ebenfalls mittragen werden: OB Reiß, die Klimaschutzbeauftragte Frau Helm; der BundNaturschutz (Frau Churavy), der Eine-Welt-Laden (Frau Ittner-Wolkersdorfer), die Stadtwerke (Herr Zauner). Da es ums Mitmachen geht, bestand die Veranstaltung aus entsprechenden Aktionen zu einigen der relevanten Handlungsfelder. Zur Mobilität sollten die vorne im Atrium stehenden Schüler eine Frage per Lego-Turmbau beantworten: wie bist du heute zur Schule gekommen? Zu Fuß (grüner Legostein), mit dem Rad (blau), mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (gelb) oder mit dem Auto (rot)? Erfreulich war hier die Bilanz des sehr hohen gelben Turms! Dass blau (Fahrrad) und rot (Auto) gleich auf lagen, zeigt uns, wo unser Verbesserungspotential liegt!

Zum Thema Müll lieferten sich der OB und Anna aus der 6a einen Wettkampf in Sachen Trennung. Was das Publikum wusste: wir haben im Atrium Sammelboxen für Batterien, Tonerkartuschen und alte Handys (etc.)! Worauf uns der OB hinwies: es kostet die Stadt 4 EURO, um 1 Kilogramm Restmüll zu entsorgen. Nun entstehen bei uns zwar keine 900 Tonnen Restmüll (wie jetzt gerade in den zwei Wochen Oktoberfest), aber klar ist, dass auch unser Müllaufkommen nicht nur ordentlich getrennt, sondern möglichst reduziert werden sollte. Einfach nur andere Müllbeutel zu verwenden, löst das Problem jedenfalls nicht: OB Reiß bat darum, keine „recyclefähigen“ Plastiktüten in den Bio-Müll zu werfen. Da diese über 6 Monate brauchen, bis sie kompostierbar werden, der Müll in Schwabach aber alle zwei Wochen abgeholt und entsorgt wird, geht die Rechnung einfach nicht auf.
Der Höhepunkt bestand dann in der Vorführung des „Energie-Rades“, das uns der BundNaturschutz ausgeliehen hatte. Angefeuert von allen, strampelte unser Schulleiter auf dem Rad und erzeugte dabei genügend Strom für Licht und Radio. Um nur 300 Milliliter Wasser von 20 Grad Celsius Raumtemperatur zu erwärmen, wurde ihm eine Minute Zeit gegeben: er schaffte 0,4 Grad Erwärmung. Das schrie förmlich nach einem Herausforderer: Luca aus der Oberstufe gab sein Bestes, die Schülerschaft skandierte laut und zählte die Sekunden; das ganze Atrium kochte, das Wasser jedoch nicht: Luca schlug den Schulleiter, erreichte aber letztlich nur 0,7 Grad Erwärmung. Für eine einzige Tasse Tee, die man vielleicht mit 80 Grad Celsius heißem Wasser aufgießen möchte (die letzten 20 Grad kann man z.B. schon mal sparen), hätte der ganze Einsatz nicht gereicht. Zum Vergleich: die 2 Kilowatt/Stunde-Leistung eines normalen Wasserkochers hätte vermutlich in einer halben Minute zum Kochen geführt. Schlösse man einen 150-PS-Motor an, würde unser kleiner Wasserkocher vermutlich innerhalb 1 Sekunde „explodieren“.
Das Experiment zeigt: es ist schwer, Energie zielgerichtet zu erzeugen UND dabei Ressourcen zu sparen. Die phonetische Energie (Lärm) und die Abwärme (jeder von uns im Raum erzeugt 100 Watt Wärme nur durch seinen Körper) haben wir ziemlich „umsonst“ in die Luft geblasen. Die Begeisterung und den Schwung unseres Schulleiters und von Luca auf dem Rad nehmen wir jedoch mit in dieses Schuljahr: möge der Wettbewerb um den zielgerichteten Umgang mit Energie und Ressourcen beginnen!

Text: D. Schwardt

Fotos: M. Wawrzynek