Herzlich willkommen am Adam-Kraft-Gymnasium!

Schulbeginn

 

 

Wir freuen uns auf die Rückkehr unserer Schülerinnen und Schüler am 14. September 2021 und wünschen allen ein gesundes und erfolgreiches Schuljahr!

 

 

 


 

Nachrichten-Ticker zum Corona-Virus

Sehr geehrte Schulfamilie,advent 3800429 640

der Nachrichten-Ticker soll auch im Schuljahr 2020/21 über aktuelle Entwicklungen zum Corona-Virus, die das Adam-Kraft-Gymnasium betreffen, zeitnah informieren. Ältere "Posts" sind im Corona-Nachrichten-Archiv des AKG zu finden.

Wir wünschen der ganzen Schulfamilie, allen Freunden und Angehörigen gute Gesundheit!

(Die Schulleitung)

- Hier geht es zum Corona-Nachrichten-Archiv des AKG.


Informationen zum neuen Caterer unserer Mensa

Ab 20.09.2021 startet der Betrieb in unserer Mensa mit einem neuen Betreiber. In einem uns ganz aktuell zugegangenen Flyer präsentiert sich unser neuer Mensa-Betreiber und informiert in einem weiteren Dokument über die Bestellmodalitäten.

- Flyer neuer Mensa-Betreiber

- Bestellmodalitäten

(Stand: 16.09.2021, 13:30 Uhr, Waw)

 

Coronaschutzmaßnahmen zum Schuljahresbeginn und Rahmenkonzept Distanzunterricht

Tafel Aktuelles 1815977 640Nachfolgend informieren wir über die uns bisher zugegangenen Schreiben bzgl. Corona-Schutz­maß­nahmen zum Schuljahresstart. Das aktualisierte Rahmenkonzept zum Distanzunterricht in Bayern ist in einer separaten PDF-Datei zu finden.

Die Schulleitung des Adam-Kraft-Gymnasiums wünscht der gesamten Schulfamilie einen guten Start ins neue Schuljahr!

- Coronaschutzmaßnahmen im September 2021

- Rahmenkonzept Distanzunterricht

- Elternschreiben des Kultusministers zum Start des Schuljahres 2021/22

(Stand: 08.09.2021, 17:30 Uhr, aktualisiert: 10.09.2021, 14:30 Uhr, Waw)


Elternbrief des Bayerischen Kultusministers

Der Bayerische Kultusminister informiert in einem Schreiben an Eltern und Erziehungsberechtigte bayerischer Schülerinnen und Schüler zum Schuljahresausklang über die geplanten Hygienemaßnahmen zu Beginn des neuen Schuljahres 2021/22. Sie können das Schreiben, das auch per ESIS verschickt wurde, unten nachlesen. Zudem finden Sie dort ein Schreiben des KM für ein Angebot zur Coronaschutz-Impfung für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren in den bayer. Impfzentren.

- Elternbrief zum Schuljahresende 2020/21

- Impfangebot

(Stand: 27.07.2021, 20:15 Uhr, aktualisiert: 29.07.2021, Waw)

   

Das AKG wird zum Gefängnis für psychisch kranke Schwerverbrecher

Foto 1Endlich wieder Theater nach langer pandemiebedingter Durststrecke

Das Oberstufentheater des Adam-Kraft-Gymnasiums beschäftigte sich in der aktuellen Theaterproduktion „Was ist wahr?“ an drei Spieltagen mit dem Thema Wahrheit. Ein Thema, das auch oder gerade in Zeiten der Pandemie hochaktuell ist, da sich Fake News und Verschwörungstheorien oft schneller verbreiten als die Wahrheit.
In der freien Bearbeitung des Romans „Shutter Island“ von Dennis Lehane beschritt das Oberstufentheater unter der Leitung von Dr. Johannes Möhler Neuland. 

Dabei haben der wochenlange Lockdown sowie die Proben unter Einhaltung der Hygienebestimmungen den Schauspielern viel abverlangt. Mit kreativen Produktionstechniken wurden diese Herausforderungen jedoch gemeistert: Dialogszenen wurden an verschiedenen Orten getrennt voneinander gedreht und so geschickt geschnitten, dass der Eindruck entsteht, die Personen befänden sich zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Entstanden ist letztlich ein Film-Theaterstück, bei dem gespielte Szenen und Filmsequenzen miteinander verknüpft wurden.

Was geht wirklich vor? Wer ist wer?
Autor Dennis Lehane hatte für seinen Roman als Schauplatz eine fiktive Insel geschaffen, die ein Sanatorium beherbergte. Die Oberstufenschüler verlegten diese Heilanstalt nach Schwabach ans AKG.
US-Marshal Edward Daniels wird mit seinem Partner Chuck Aule in eine Anstalt für psychisch kranke Schwerverbrecher gerufen, um das Verschwinden der dreifachen Kindesmörderin Rachel Solando aufzuklären. Daniels hat zudem ein persönliches Interesse an dem Auftrag: Er vermutet den Mörder seiner Frau Dolores, Andrew Laeddis, in der Anstalt. Mit der Suche nach Laeddis beginnt auch die Suche nach der Wahrheit, die für Daniels immer verstörender wird.
Langsam aber sicher dämmert es den Zuschauern, dass in dieser Anstalt nichts so ist, wie es scheint. Geheime Klinikstationen tauchen auf und der Verdacht auf verbotene medizinische Experimente verhärtet sich. Selbst wenn man ahnt, was geschieht, steigt die Spannung stetig.

Überzeugende Figuren, bizarre Orte
In der Inszenierung werden die Zuschauer Teil der Aufführung und befinden sich direkt in der Anstalt: Im Innenhof verfolgen sie an unterschiedlichen Orten die Live- und Filmszenen. Das Atrium wird auch für die Zuschauer zum Gefängnis, in dem die Wärter in verschiedenen Stockwerken mit Stöcken gegen das Geländer schlagen, das Publikum im Befehlston anherrschen und so gleich zu Beginn eine düstere und bedrohliche Atmosphäre schaffen, die durch die einsetzende Dämmerung noch verstärkt wird.
Foto 2Jana Wucherer, Svenja Große und Ruben Hovsepyan überzeugen als fast besessen recherchierender US-Marshall, dessen Ermittlungen zunehmend aus dem Ruder laufen, je tiefer er in den Fall eindringt. Ihr nuancenreiches Spiel lässt das Publikum nur allmählich begreifen, dass das Geheimnis, das Daniels zu lüften versucht, letztlich in ihm selbst liegt. Roberta Onofrei, Luke Wartzack und Veit Deilke gelingt es als zweiter Marshall und Arzt ebenso, ihrer Figur die Sensibilität zu geben, die der Doppelrolle Glaubhaftigkeit verleiht. Ihre Rollen als wahnsinnige Mörderin Rachel Solando alias Dolores Chanal spielt Anita Schilling mit großer Intensität. Jakob Heiß erzeugt in seinem Part als Edward Daniels Alter Ego Andrew Laeddis eine mysteriöse Aura, die Daniels Ablehnung seines zweiten Ichs treffsicher visualisiert. Die sehr gekonnte Umsetzung der Rolle des zwielichtigen Chefarztes durch Raul Prashar, Maja Metzmacher und Alicia Meier trägt maßgeblich dazu bei, dass das Publikum lange im Dunkeln tappt.
Neben den Hauptdarstellern sind es aber auch alle anderen Spieler, die zum Teil mehrere Rollen besetzen und großes schauspielerisches Können beweisen. Größte Anerkennung gebührt ebenso den Technikern Johannes Spies und Levin Haala sowie dem Team der Filmproduktion. Diesem ist es gelungen, die scheinbar alltäglichen und banalen Drehorte an der Schule durch geschickte Kameraarbeit und kreativen Schnitt so in Szene zu setzen, dass die beklemmende und bedrohliche Atmosphäre einer geschlossenen Haftanstalt stets spürbar wird. Als eines seiner Highlights kann die fantastische Traumsequenz des Edward Daniels direkt nach der Pause bezeichnet werden. Hier gelang es, durch kreative Montagetechnik von Film und Ton, Daniels wahnhafte Träume eindringlich auf die Leinwand zu bringen.
Am Ende lässt einen das Stück desillusioniert zurück. Während es dem Chefarzt in der letzten Bühnenszene noch zu gelingen scheint, Daniels mit der Wahrheit zu konfrontieren, wird der Zuschauer dieser Illusion in der abschließenden Filmsequenz beraubt, als Daniels die manische Suche nach seiner Frau wieder aufnimmt.
Was ist wahr? Diese Frage lässt den Zuschauer nicht mehr los und regt zum Nachdenken an.

(Text: Ingrid Bentivoglio; Fotos: Johannes Möhler)