114 Abiturienten erhalten das Reifezeugnis

Vier Absolventen werden für die Traumnote 1,0 geehrt

Die Stimmung im Markgrafensaal war gelöst und euphorisch, als am Freitagabend 114 Abiturientinnen und Abiturienten ihre Zeugnisse im Rahmen einer feierlichen Verleihung entgegennehmen durften. Oberstufenkoordinatorin Barbara Neumann übernahm den Begrüßungspart und beglückwünschte ihre Schützlinge sehr herzlich zum nun erreichten Reifestatus. Überaus zufrieden blickte auch Oberstudiendirektor Harald Pinzner auf die Leistungen seines dritten Abiturjahrgangs am Adam-Kraft-Gymnasium. Dass einige der jungen Erwachsenen eine herausragende Schullaufbahn vorweisen können, zeigten unter anderem die Ergebnisse dieser Abiturienten: Besonders gratuliert werden darf Elena Barth, Julia Barth, Anna Fischer, Hannah Hofmockel, Viktoria Kifmann, Carolin Lämmle, Chiara Pallotto, Niklas Pinsker, Katharina Reinhart, Georg Schneider, Thuy Minh Truong und Lea Zajdler. Die Traumnote 1,0 konnte an vier Absolventen vergeben werden: Mit ihren Abiturergebnissen brillierten Chiara Lötzsch, Simon Langer, Mario Freundorfer und Simon Freund.

„Voll der Osten“ – Plakatausstellung zum Alltag in der DDR

Ab Montag, 02. Juli lädt die Fachschaft Geschichte im Atrium des Adam-Kraft-Gymnasiums sehr herzlich zu einer Bilderreise unter dem Titel „Voll der Osten. Leben in der DDR“ ein. Das Leben in der DDR wird auf 20 Tafeln aus einer subjektiven, aber dennoch für den Alltag der DDR typischen Perspektive gezeigt: unverstellt, ungekünstelt, ungeschminkt. Auf den Plakaten werden über 100 bekannte und unbekannte Fotos des Fotografen Harald Hauswald präsentiert, die der Geschichtswissenschaftler Stefan Wolle, der wie der Fotoreporter in der DDR aufgewachsen ist, historisch einordnet. QR-Codes auf jeder Tafel führen zu kurzen Videointerviews im Internet, in denen der Fotograf erläutert, in welchem Kontext das zentrale Foto der Tafel entstanden ist und was es ikonisch für das Leben in der DDR macht.

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© Bundesstiftung Aufarbeitung

 

Die Ausstellung endet am Freitag, 13. Juli 2018.

(Markus Wawrzynek)

Mitreißende Stimmung beim Sommerkonzert

Mit starken, berühmten Klängen eröffnete das Orchester des Adam-Kraft-Gymnasiums den Konzertabend. Dirigentin Karin Beer hatte mit einem „Star Wars-Medley“ nur allzu vertraute Filmmelodien ausgewählt. Auch „Raiders march“ erweckte die Erinnerungen an die Abenteuer von „Indiana Jones“, und die Streicher meisterten diese Herausforderung mit viel Einsatz und Spielfreude. Mit einer eigenen Arrangementidee von Q11-Schülerin Denise Burprich, die noch weitere Stücke für Chöre und Orchester mit großer musikalischer Versiertheit arrangiert hatte, präsentierte sie am Violoncello zusammen mit Luise Stalder (Querflöte), Céline Weller und Franka Wuthnow (beide Violine) den Beatles-Evergreen „Eleanor Rigby“. Musik verbindet, egal welche Sprache man spricht. Dieses Motto hatten Lena Gärtner am Klavier und die spanische Austauschschülerin Barbara Foix Vidal beherzigt: Sie performten zusammen die spanische Popballade „Jueves“ – wunderschön und zugleich melancholisch.

Zweimal Silber für unsere Hockeymannschaften

Hockeymannschaften des AKG erreichen jeweils den zweiten Platz in Mittelfranken. 

Die zehn- bis dreizehnjährigen Mädchen sowie vierzehn bis achtzehnjährigen Jungen des Schwabacher Stützpunktgymnasiums für Hockey waren mit gedämpften Erwartungen zum Bezirksfinale im Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ nach Nürnberg gefahren. Schließlich kannten sie, allesamt Spielerinnen und Spieler des TV 1848, ihre Gegner, zumeist aus dem Nachwuchs des Bundesligisten NHTC Nürnberg, von vielen Auseinandersetzungen. Die Schwabacher Jungen, die wegen des zeitlich parallelen Tennis-Finals auf einen starken Stammspieler verzichten mussten, gerieten in ihrem Spiel gegen das Melanchthon-Gymnasium Nürnberg schnell in einen 4:0 Rückstand, kämpften sich dann aber auf beeindruckende Weise zurück ins Spiel. Eine Minute vor Spielende stand es dann - nach sehenswerten Sololäufen und Kabinettstückchen am Schläger insbesondere von Tobias Haag und Christoph Rauh - tatsächlich 5:5. Quasi mit dem Abpfiff erzielen die sehr routinierten Nürnberger dann ab er noch das Siegtor zum 6:5.

Wer ist schuld - wir nicht, der Mensch!

AKG-Theaterproduktion zeigt mit „Not my fault“ ein beeindruckendes Schauspiel in starken Bildern

Donnergrollen war in den letzten Tagen nur eine harmlose Begleiterscheinung der Unwetter, die in manchen Gegenden ein Szenario verursachten, das einem scheinbaren Weltuntergang glich. Mit dieser viel beschworenen Urangst der Menschheitsgeschichte beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Mittelstufentheaters am Adam-Kraft-Gymnasium in ihrer Eigenproduktion. Sie lehnt sich in einigen Bildern an die groteske Oper „Ein Zusammenstoß“ von Kurt Schwitters aus den „Goldenen Zwanzigern“ des letzten Jahrhunderts an.