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Unsere starke Schule in Schwabach

Besuch eines US-Diplomaten am AKG

“A Diplomat’s Life is a Life of Change!“ Mit diesen Worten fasste Konsul Stephen Ibelli sein bewegtes und nicht immer ungefährliches Leben zusammen, während er in einem beeindruckenden und interaktiven Vortrag den Oberstufenschülern des Adam-Kraft-Gymnasiums die diplomatische Laufbahn näher brachte. Mr. Ibelli vom amerikanischen Generalkonsulat München war auf Vermittlung von MDL Karl Freller und Prof. Andreas Falke von der FAU Erlangen-Nürnberg nach Schwabach ans Adam-Kraft-Gymnasium gekommen und begann in der vollbesetzten Mensa des AKGs seinen Vortrag über die Organisation der diplomatischen Dienste in den USA und Deutschland. In einem lebhaften Frage- und Antwortspiel mit Belohnung für richtige Antworten erläuterte er den Schülern und Lehrkräften die Anzahl, Standorte und Aufgaben der beiden Botschaften und insgesamt 14 Generalkonsulate auf deutschem und amerikanischen Boden.

Besonders wichtig war ihm dabei – wie schon seinem Vorredner Karl Freller – die Betonung der gemeinsamen Werte und der guten Zusammenarbeit in vielen Bereichen: Nicht zuletzt ist Amerika Wirtschaftspartner Nummer eins für Bayern. Diese Verbindungen und Gemeinsamkeiten im Gespräch mit Partnern aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Schule weiter auszubauen sei seine wichtigste Aufgabe als Konsul für Öffentlichkeitsarbeit. Dabei hat ihn seine Arbeit innerhalb von 15 Jahren bereits in sieben verschiedene Länder, darunter Russland, Libyen, Irak, Tunesien und den Oman geführt. Interessant war es für die Schülerinnen und Schüler zu erfahren, welche Auswirkungen eine solch abwechslungsreiche Laufbahn auf das Familienleben eines Diplomaten hat. Gerne ergriffen sie jedoch auch die Gelegenheit, nach aktuellen Themen der amerikanischen Politik zu fragen und sich mit Mr. Ibelli über etliche aktuelle Themen wie zum Beispiel die Syrienfrage und das Problem schärferer Waffengesetze auszutauschen. Mr. Ibelli erinnerte die Schülerinnen und Schüler eindringlich an die Vorzüge eines Lebens in Freiheit und ermutigte sie, friedlich für demokratische Werte einzutreten und - notwendig für einen Austausch mit anderen Kulturen – in jungen Jahren Fremdsprachen zu erlernen.

Bei aller gebotenen Ernsthaftigkeit kam jedoch der Humor nicht zu kurz: Launig erzählte der Konsul, wie sehr er die bayerische „Gemütlichkeit“ sowie Weißbier und Sauerbraten zu schätzen gelernt habe. So gelang es ihm dank seiner aufgeschlossenen und freundlichen Persönlichkeit auf eine lockere, spritzige Art und Weise, alle Anwesenden zu begeistern – ein langanhaltender und verdienter Beifall war sein Lohn für alle Mühe.

Text: Margit Preis/Foto: Stefanie Ulrich