Zaubershow - Chemie oder Magie?

In einen aufregenden Märchenwald mit Magiern, Drachen, Hexen und anderen Fabelwesen wurden die kleinen und großen Zuschauer während einer Zaubervorlesung am Adam-Kraft-Gymnasium entführt. Das P-Seminar Chemie unter der Leitung von Dr. Ute Halbig hatte eine Rahmenhandlung entwickelt, in der sich die Zuschauer auf die Spuren einer entführten Prinzessin begaben, die auf der Flucht vor dem Drachen und der Hexe viele Abenteuer bestehen muss. Dabei gelang es der Prinzessin mit einer Zauberschrift, die Tür des Hexenhauses zu öffnen. Auch die „Elefantenzahnpasta“ löste großes Erstaunen aus: Ein Gemisch aus Kaliumiodid, Wasserstoffperoxid und Spülmittel sprudelte in eine solche Höhe, dass sich sogar ein Elefant damit die Stoßzähne schrubben könnte. Mit einem Taschentuch, das nicht verbrennt, stellten die Q12-Schüler ihre magischen Fähigkeiten zudem unter Beweis.

Ein Highlight war aber sicherlich die „Methan-Mamba“: Aus der Hand von P-Seminarschüler Lukas Kytzia (siehe Foto) erwuchs eine Stichflamme in Form einer Schlange. Die Mamba konnte in die Höhe steigen, ohne den Zauberer zu verletzen, weil der entzündete Schaum aus Spülmittel und leichtem Methan bestand. So kühlte der Schaum die Haut, während das Methan entflammt wurde.

Wer wissen möchte, ob die Prinzessin dem Drachen und der Hexe entkommen konnte, hat im Rahmen der „Tage der angewandten Naturwissenschaften“ am 2. Februar 2018 noch einmal die Möglichkeit, die Zaubervorlesung zu erleben.

(Text: Stefanie Ulrich; Foto: P-Seminar Chemie)