Skikurs einmal anders

Es war wieder soweit: am ersten Samstag im Februar machten sich die achten Klassen nach Wagrain auf, um dort ihre Schulskiwoche zu verbringen. Nein, nicht schon wieder, werden die Leser sagen, nein, nicht schon wieder dieser alljährlich fast gleich lautenden Bericht über Schüler, die in nach fünf Jahren mal wieder tiefverschneiter Winterlandschaft das Skifahren gelernt und sich bis zu den schwarzen Abfahrten hoch bzw. diese hinunter gearbeitet haben. Daher soll im Mittelpunkt dieses Berichts das Alternativprogramm stehen, besser gesagt die 19 Schüler, die sich in den Wintersportdisziplinen Eislauf, Eisstockschießen, Langlauf und Biathlon sportlich betätigt haben. Über diese Aktivitäten berichteten einzelne Schüler im Rückblick wie folgt:

„Nach dem Mittagessen gingen wir mit dem coolsten Lehrer, Herrn Brumm, Schlittschuhfahren. Dort brachte er uns viel Neues bei, z. B. Rückwärtsfahren und Bremsen.“ „Am Montag sind wir das erste Mal langgelaufen. Da viele noch nie auf Ski gestanden sind, sind die meisten dabei hingefallen. Im Laufe des Tages haben alle große Fortschritte gemacht und wir hatten immer mehr Spaß.“ „Beim Eisstockschießen wurden zwei Teams gebildet, die gegeneinander gespielt haben. Die Verlierer mussten den Gewinnern das Essen servieren.“ „Beim Langlaufen machte das Hinabfahren des Hügels um einiges mehr Spaß als die immer gleichen Runden auf dem Übungsplatz. Jeder von uns hat sich sehr gefreut, als wir es alle geschafft haben.“ „Nachdem wir zum Langlaufübungsplatz gelaufen waren, gab es dort zwei Möglichkeiten: in der Übungsloipe zu trainieren oder eine kleine Langlauftour um Wagrain zu machen. Die Langlauftour hat sehr viel Spaß gemacht; als Motivation hatten wir eine Challenge. Als wir wieder bei der Übungsloipe waren, haben wir mit der anderen Hälfte ein Staffelrennen bestritten.“ „Am Nachmittag sind wir zur Biathlonstrecke aufgebrochen. Zuerst hat man uns dort erklärt, wie man im Liegen schießt. Danach haben wir eine Biathlonstaffel gemacht, bei der wir eine Runde gelaufen sind und dann geschossen haben. Das einzige Dreierteam ist deutlich als Sieger hervorgegangen.“
Am letzten Tag durften sich die Schüler des Alternativprogramms ausruhen und fuhren bei herrlichem Sonnenschein mit den von Wagrain abgehenden Gondeln Flying Mozart, G-LINK und Grafenbergbahn auf die umliegenden Berge, um auch einmal die traumhafte Fernsicht, aber auch ein mit den Skifahrern gemeinsames Mittagessen auf der Grafenbergalm genießen zu können.