Mitreißende Stimmung beim Sommerkonzert

Mit starken, berühmten Klängen eröffnete das Orchester des Adam-Kraft-Gymnasiums den Konzertabend. Dirigentin Karin Beer hatte mit einem „Star Wars-Medley“ nur allzu vertraute Filmmelodien ausgewählt. Auch „Raiders march“ erweckte die Erinnerungen an die Abenteuer von „Indiana Jones“, und die Streicher meisterten diese Herausforderung mit viel Einsatz und Spielfreude. Mit einer eigenen Arrangementidee von Q11-Schülerin Denise Burprich, die noch weitere Stücke für Chöre und Orchester mit großer musikalischer Versiertheit arrangiert hatte, präsentierte sie am Violoncello zusammen mit Luise Stalder (Querflöte), Céline Weller und Franka Wuthnow (beide Violine) den Beatles-Evergreen „Eleanor Rigby“. Musik verbindet, egal welche Sprache man spricht. Dieses Motto hatten Lena Gärtner am Klavier und die spanische Austauschschülerin Barbara Foix Vidal beherzigt: Sie performten zusammen die spanische Popballade „Jueves“ – wunderschön und zugleich melancholisch.

Zweimal Silber für unsere Hockeymannschaften

Hockeymannschaften des AKG erreichen jeweils den zweiten Platz in Mittelfranken. 

Die zehn- bis dreizehnjährigen Mädchen sowie vierzehn bis achtzehnjährigen Jungen des Schwabacher Stützpunktgymnasiums für Hockey waren mit gedämpften Erwartungen zum Bezirksfinale im Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ nach Nürnberg gefahren. Schließlich kannten sie, allesamt Spielerinnen und Spieler des TV 1848, ihre Gegner, zumeist aus dem Nachwuchs des Bundesligisten NHTC Nürnberg, von vielen Auseinandersetzungen. Die Schwabacher Jungen, die wegen des zeitlich parallelen Tennis-Finals auf einen starken Stammspieler verzichten mussten, gerieten in ihrem Spiel gegen das Melanchthon-Gymnasium Nürnberg schnell in einen 4:0 Rückstand, kämpften sich dann aber auf beeindruckende Weise zurück ins Spiel. Eine Minute vor Spielende stand es dann - nach sehenswerten Sololäufen und Kabinettstückchen am Schläger insbesondere von Tobias Haag und Christoph Rauh - tatsächlich 5:5. Quasi mit dem Abpfiff erzielen die sehr routinierten Nürnberger dann ab er noch das Siegtor zum 6:5.

Wer ist schuld - wir nicht, der Mensch!

AKG-Theaterproduktion zeigt mit „Not my fault“ ein beeindruckendes Schauspiel in starken Bildern

Donnergrollen war in den letzten Tagen nur eine harmlose Begleiterscheinung der Unwetter, die in manchen Gegenden ein Szenario verursachten, das einem scheinbaren Weltuntergang glich. Mit dieser viel beschworenen Urangst der Menschheitsgeschichte beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Mittelstufentheaters am Adam-Kraft-Gymnasium in ihrer Eigenproduktion. Sie lehnt sich in einigen Bildern an die groteske Oper „Ein Zusammenstoß“ von Kurt Schwitters aus den „Goldenen Zwanzigern“ des letzten Jahrhunderts an.

Premiere für die erste Theaterklasse

Es war eine Premiere im doppelten Sinne: Das Theaterstück „Alles Gute kommt von unten“ wurde zum ersten Mal im Blauen Theater des Adam-Kraft-Gymnasiums aufgeführt. Zugleich war es die Abschlussproduktion der ersten Theaterklasse der Schule.

Seit dem Schuljahr 2016/2017 können Schüler, die sich neu am Adam-Kraft-Gymnasium anmelden, eine Theaterklasse besuchen. In der fünften und sechsten Jahrgangsstufe haben sie dann einmal in der Woche im Klassenverband Theaterunterricht. Während in der fünften Klasse die Grundlagen des Spiels auf der Bühne gelernt und geübt werden, steht im zweiten Jahr die Aufführung im Mittelpunkt. Die Schüler der ersten Theaterklasse entschieden sich für das Stück „Alles Gute kommt von unten“, eine sehr freie Bearbeitung des Kinder- und Jugendromans „Zu gut für die Hölle“ aus der Feder von Jochen Till. Luzifer junior ist zu lieb und gut für die Hölle, weshalb sein Vater, der Teufel, beschließt, ihn auf die Erde in ein Internat zu schicken.