Jana Mumm als "Botschafterin Bayerns" in Tschechien

Im Rahmen des Austauschprogramms „Youth For Understanding“ (YFU) geht Jana Mumm, die derzeit noch die 10. Klasse am Adam-Kraft-Gymnasium besucht, für ein Schuljahr in unser Nachbarland Tschechien. YFU steht für ein Netzwerk von mehr als 50 gemeinnützigen Austauschorganisationen weltweit und basiert auf der Arbeit Ehrenamtlicher. Die Organisation führt im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus das Auswahlverfahren durch und schlägt geeignete Bewerber vor. Jana spielt seit acht Jahren Querflöte, sammelte Erfahrung bei diversen Musikwettbewerben und engagiert sich in der Jugendkapelle Rednitzhembach. Deshalb hat sie sich als „Botschafterin Bayerns“ für ein Musikstipendium beworben und wurde ausgewählt.

Der Untergang Trojas - frei nach Homer

In der Antike wanderten in Griechenland Sänger von Ort zu Ort und trugen ihren Zuhörern Heldengeschichte in einer Art Sprechgesang vor, den man heute vielleicht als „Rap“ bezeichnen würde. Der zweiten Theaterklasse des Adam-Kraft-Gymnasiums ist es mit ihrer freien Inszenierung von Homers „Ilias“ eindrucksvoll gelungen, ein lebendiges Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne zu schaffen.

Eine Schulklasse besucht mit ihrer Lehrerin ein Museum zur griechischen Antike. Sie deutet auf ein Vasenbild, das Homer zeigt. „Ich kenn’ nur Homer Simpson“, bekundet der rappende Schüler Justin mit zuckenden Schultern und lässiger Fingerakrobatik. Und als die Lehrerin die zentrale Frage stellt, worum es in der „Ilias“ gehe, werfen ihre Schüler inbrünstig in den Raum: „Es geht um Leben und Tod, den ewigen Ruhm, Liebe und Eifersucht! Und natürlich um Macht!“

Compassion: Großes Engagement beim Sozialpraktikum

Die Initiatoren Dr. Daniela Schwardt und Florian Walter freuten sich über das Engagement ihrer Schützlinge, die für ein starkes soziales Interesse der Schülerschaft am Adam-Kraft-Gymnasium stehen: 31 Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe haben sich auch in diesem Jahr entschieden, am Sozialpraktikum teilzunehmen. Das heißt, sich freiwillig einen Platz zu suchen, selbständig Kontakt zur Institution aufzunehmen, die Praktikumsvereinbarung in Eigenregie pünktlich abzuwickeln und schließlich fünf Tage soziale Arbeit z.B. in Pflegeheimen, Behinderteneinrichtungen und Kindertagesstätten der Region zu leisten.

114 Abiturienten erhalten das Reifezeugnis

Vier Absolventen werden für die Traumnote 1,0 geehrt

Die Stimmung im Markgrafensaal war gelöst und euphorisch, als am Freitagabend 114 Abiturientinnen und Abiturienten ihre Zeugnisse im Rahmen einer feierlichen Verleihung entgegennehmen durften. Oberstufenkoordinatorin Barbara Neumann übernahm den Begrüßungspart und beglückwünschte ihre Schützlinge sehr herzlich zum nun erreichten Reifestatus. Überaus zufrieden blickte auch Oberstudiendirektor Harald Pinzner auf die Leistungen seines dritten Abiturjahrgangs am Adam-Kraft-Gymnasium. Dass einige der jungen Erwachsenen eine herausragende Schullaufbahn vorweisen können, zeigten unter anderem die Ergebnisse dieser Abiturienten: Besonders gratuliert werden darf Elena Barth, Julia Barth, Anna Fischer, Hannah Hofmockel, Viktoria Kifmann, Carolin Lämmle, Chiara Pallotto, Niklas Pinsker, Katharina Reinhart, Georg Schneider, Thuy Minh Truong und Lea Zajdler. Die Traumnote 1,0 konnte an vier Absolventen vergeben werden: Mit ihren Abiturergebnissen brillierten Chiara Lötzsch, Simon Langer, Mario Freundorfer und Simon Freund.

„Voll der Osten“ – Plakatausstellung zum Alltag in der DDR

Ab Montag, 02. Juli lädt die Fachschaft Geschichte im Atrium des Adam-Kraft-Gymnasiums sehr herzlich zu einer Bilderreise unter dem Titel „Voll der Osten. Leben in der DDR“ ein. Das Leben in der DDR wird auf 20 Tafeln aus einer subjektiven, aber dennoch für den Alltag der DDR typischen Perspektive gezeigt: unverstellt, ungekünstelt, ungeschminkt. Auf den Plakaten werden über 100 bekannte und unbekannte Fotos des Fotografen Harald Hauswald präsentiert, die der Geschichtswissenschaftler Stefan Wolle, der wie der Fotoreporter in der DDR aufgewachsen ist, historisch einordnet. QR-Codes auf jeder Tafel führen zu kurzen Videointerviews im Internet, in denen der Fotograf erläutert, in welchem Kontext das zentrale Foto der Tafel entstanden ist und was es ikonisch für das Leben in der DDR macht.

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© Bundesstiftung Aufarbeitung

 

Die Ausstellung endet am Freitag, 13. Juli 2018.

(Markus Wawrzynek)